Textil-Recycling: nachhaltig

und gesellschaftlich sinnvoll

Allein in der Bundesrepublik Deutschland entsteht jedes Jahr ein Altkleiderberg von rund einer Million Tonnen. Eine Menge, die rund 62.000 LKWs füllen kann. Aussortiert wird die Kleidung meistens aber nicht, weil sie nicht mehr funktionstüchtig ist, sondern weil sie schlicht nicht mehr gefällt. Die Sammlung gebrauchter Textilien und deren Wiederverwertung ist daher absolut sinnvoll und birgt zahlreiche Vorteile.

Weniger Abfall

In den Altkleidercontainer geworfene Kleidung und Schuhe landen nicht im Restmüll, sondern werden – bis auf einen kleinen Prozentsatz – wiederverwendet. Dies reduziert die Abfallmenge, was die Entsorgungskosten verringert und gleichzeitig die CO2-Belastung minimiert. Denn jedes Kleidungsstück, das nicht verbrannt, sondern dem Stoffkreislauf wieder zugeführt wird, sorgt für weniger Emissionen.

Aktiver Umweltschutz

Gebrauchte Kleidung, Schuhe und Haustextilien sind wichtige Wertstoffe, deren Wiederverwertung Ressourcen und Energie spart, die bei der Produktion von Textilien benötigt würden. Jede Nutzungsverlängerung eines bereits produzierten Kleidungsstücks reduziert merklich die Emission von Treibhausgasen und den Verbrauch von Wasser – zur Herstellung eines T-Shirts aus Baumwolle werden z.B. rund 2.500 Liter Wasser benötigt.
Textil-Recycling trägt also aktiv zum Umweltschutz bei.

Soziale Nachhaltigkeit

Die Sammlung und Verwertung von Altkleidern gehört zu den ökonomisch sinnvollen Möglichkeiten, um den weltweiten Bedarf an Kleidung und Textilien zu decken. Zwar wird nur ein geringer Prozentsatz der gesammelten Textilien in Deutschland weiterverkauft, jedoch sind weltweit rund 70% der Bevölkerung auf gebrauchte Textilien angewiesen. Gleichzeitig werden sowohl im Herkunfts- als auch im Käuferland zahlreiche Arbeitsplätze rund um den Handel mit Second-Hand-Kleidung und die Verwertung von Alttextilien geschaffen.

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